KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity und Google Gemini verändern fundamental, wie Nutzer Informationen finden. Während traditionelles SEO auf Rankings bei Google fokussiert, entscheidet bei KI-basierter Suche die KI-Sichtbarkeit – also wie oft und in welchem Kontext KI-Systeme Ihre Marke erwähnen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Ihre KI-Sichtbarkeit systematisch mit Wettbewerbern vergleichen und strategische Erkenntnisse gewinnen.
Direkte und relevante Wettbewerber in der KI-Suche identifizieren
Der erste Schritt jeder Wettbewerbsanalyse ist die richtige Wettbewerbsauswahl. Im Kontext von KI-Sichtbarkeit geht es nicht nur um direkte Geschäfts-Konkurrenten, sondern um alle Marken, die in denselben KI-Konversationen auftauchen könnten.
Kategorien von Wettbewerbern
- 1 Direkte Konkurrenten: Unternehmen mit identischem Produkt/Service im gleichen Markt (z.B. Semrush vs. Ahrefs im SEO-Tool-Bereich)
- 2 Indirekte Konkurrenten: Lösungen, die dasselbe Problem anders lösen (z.B. SEO-Agentur vs. Inhouse-SEO-Team)
- 3 Thematische Konkurrenten: Marken, die zu denselben Themen zitiert werden, auch wenn sie kein Produkt verkaufen (z.B. Fachmagazine, Influencer, Research-Institute)
Systematische Wettbewerber-Identifikation
Methode 1: KI-Systeme direkt befragen
Nutzen Sie ChatGPT, Perplexity oder Claude mit gezielten Prompts wie:
"Welche Unternehmen sind die führenden Anbieter für [Ihre Kategorie] in Deutschland?"
"Wenn jemand nach [Ihr Hauptkeyword] fragt, welche Marken werden typischerweise empfohlen?"
"Vergleiche die Top 5 Anbieter für [Ihre Lösung] im DACH-Raum"
Die KI-Antworten zeigen Ihnen, welche Marken im "KI-Verständnis" prominent sind – genau die Marken, gegen die Sie antreten.
Methode 2: Traditionelle SEO-Konkurrenzanalyse als Startpunkt
Tools wie Ahrefs, SEMrush oder Sistrix zeigen Ihnen, wer für Ihre wichtigsten Keywords rankt. Diese organischen Konkurrenten sind oft auch in KI-Antworten präsent, da KI-Systeme häufig auf hochrankende Inhalte trainiert wurden oder diese crawlen.
💡 Praxis-Tipp:
Erstellen Sie eine Matrix mit 5-10 Wettbewerbern. Priorisieren Sie jene, die sowohl in traditioneller Suche als auch in KI-Antworten auftauchen – diese haben den größten AI Visibility Impact.
Marken-Entitäten für die Analyse definieren
KI-Systeme arbeiten mit Entitäten – eindeutig identifizierbaren Konzepten wie Marken, Personen, Produkten. Für eine saubere Wettbewerbsanalyse müssen Sie definieren, welche Entitäten Sie tracken wollen.
Entitäts-Hierarchie festlegen
| Ebene | Beispiel | Tracking-Fokus |
|---|---|---|
| Unternehmens-Marke | Ahrefs, Semrush, Sistrix | Marken-Erwähnungen gesamt |
| Produkt-Entität | Ahrefs Site Audit, SEMrush Keyword Magic Tool | Feature-Vergleiche |
| Personen-Entität | Tim Soulo (Ahrefs CMO), Brian Dean | Thought Leadership |
| Content-Entität | "Ahrefs SEO Beginner's Guide" | Meistzitierte Ressourcen |
Entitäts-Varianten erfassen
KI-Systeme können Marken unterschiedlich referenzieren. Dokumentieren Sie alle Varianten:
- Offizielle Schreibweise (z.B. "Ahrefs")
- Umgangssprachliche Varianten (z.B. "AHrefs", "ahrefs.com")
- Kategorisierungen (z.B. "das SEO-Tool", "die Backlink-Analyse-Software")
- Akronyme und Abkürzungen
Ein präzises Entity Mapping vermeidet Mess-Lücken und stellt sicher, dass Sie alle Erwähnungen erfassen.
KI-Sichtbarkeit jeder Marke benchmarken
Jetzt wird's konkret: Wie messen Sie KI-Sichtbarkeit? Im Gegensatz zu Google Rankings gibt es (noch) keine standardisierten KI-Sichtbarkeits-Scores. Sie müssen Ihre eigenen Messwerte definieren.
Kennzahlen-System für KI-Sichtbarkeit
Erwähnungshäufigkeit
Wie oft wird die Marke in KI-Antworten zu relevanten Anfragen erwähnt? (Absoluter Wert)
Erwähnungsqualität
In welchem Kontext erfolgt die Erwähnung? (Empfehlung, Vergleich, Kritik, neutrale Info)
Position in der Antwort
An welcher Stelle in der Antwort erscheint die Marke? (Top 3 = höchste Sichtbarkeit)
Funktions-Erwähnungen
Werden spezifische Funktionen und Alleinstellungsmerkmale erwähnt? (Indikator für tiefes Verständnis)
Praktisches Tracking-Setup
Schritt 1: Query-Set definieren
Erstellen Sie 20-50 Fragen, die Ihre Zielgruppe stellen könnte:
- → "Welches SEO-Tool ist am besten für Backlink-Analyse?"
- → "Vergleich Ahrefs vs Semrush für Content-Marketing"
- → "Günstige Alternative zu Ahrefs"
- → "Wie funktioniert technisches SEO Audit?"
Schritt 2: Systematisch abfragen
Stellen Sie jede Frage an ChatGPT, Claude, Perplexity und Google Gemini. Dokumentieren Sie:
- Welche Marken werden genannt?
- In welcher Reihenfolge?
- Mit welcher Sentiment-Färbung? (positiv/neutral/negativ)
- Welche konkreten Features/Vorteile werden hervorgehoben?
Schritt 3: Daten aggregieren
Nutzen Sie ein Spreadsheet oder Business Intelligence Tool (Looker Studio, Tableau) um die Ergebnisse zu konsolidieren. Berechnen Sie:
KI-Sichtbarkeits-Score = (Erwähnungshäufigkeit × 0.3) + (Durchschn. Position × 0.4) + (Qualitäts-Score × 0.3)
Passen Sie die Gewichtung an Ihre Prioritäten an.
KI-Erwähnungen im Vergleich zu Wettbewerbern analysieren
Nachdem Sie Ausgangsdaten gesammelt haben, geht es an die Vergleichsanalyse. Hier identifizieren Sie Stärken und Schwächen Ihrer KI-Sichtbarkeit.
Wettbewerbs-Lückenanalyse
Erstellen Sie eine Übersicht, die zeigt, bei welchen Themen-Kategorien Wettbewerber besser abschneiden:
| Themen-Kategorie | Ihre Marke | Wettbewerber A | Wettbewerber B | Gap |
|---|---|---|---|---|
| Backlink-Analyse | 65% | 85% | 70% | -20% |
| Keyword-Research | 78% | 80% | 92% | -14% |
| Site Audits | 88% | 75% | 82% | +6% |
| Content-Planung | 45% | 70% | 88% | -43% |
Diese Daten zeigen klar: Während Sie bei "Site Audits" führend sind, gibt es massive Lücken bei "Content-Planung" – ein Ansatzpunkt für Content-Strategie.
Sentiment-Analyse der Erwähnungen
Nicht alle Erwähnungen sind gleich wertvoll. Kategorisieren Sie:
✅ Positive Erwähnungen
"Ahrefs bietet die umfassendste Backlink-Datenbank"
◐ Neutrale Erwähnungen
"Ahrefs ist ein SEO-Tool für Keyword-Recherche"
⚠️ Negative/Kritische
"Ahrefs ist teurer als viele Alternativen"
Ziel: Maximieren Sie positive Erwähnungen, minimieren Sie negative. Wenn KI-Systeme häufig Kritikpunkte erwähnen (z.B. "zu teuer"), erstellen Sie Inhalte, die diese Einwände adressieren (z.B. "ROI-Rechner", "Preis-Leistungs-Vergleiche").
KI-Sichtbarkeitsanteil für Kernthemen untersuchen
Der Sichtbarkeitsanteil ist eine klassische PR/Marketing-Kennzahl, die angibt, welchen Anteil der gesamten Konversation zu einem Thema eine Marke einnimmt. Im KI-Kontext bedeutet das: Von allen Marken-Erwähnungen in KI-Antworten zu einem Thema – wie viel Prozent entfallen auf Ihre Marke?
Berechnung des KI-Sichtbarkeitsanteils
KI-Sichtbarkeitsanteil = (Ihre Erwähnungen / Gesamt-Erwähnungen aller Marken) × 100
Beispiel: Bei 50 Anfragen zu "SEO-Tools" werden insgesamt 200 Marken-Erwähnungen gezählt. Ihre Marke wird 45-mal genannt.
KI-Sichtbarkeitsanteil = (45 / 200) × 100 = 22,5%
Themen-spezifischer Sichtbarkeitsanteil
Brechen Sie den Sichtbarkeitsanteil nach Themen-Clustern herunter, um zu verstehen, wo Sie dominieren und wo Nachholbedarf besteht:
Thema: Backlink-Analyse
Thema: Content-Optimierung
📊 Strategische Erkenntnis:
Wenn Ihr Sichtbarkeitsanteil in einem strategisch wichtigen Thema unter 15% liegt, investieren Sie gezielt in Inhalte und Meinungsführerschaft zu diesem Thema. KI-Systeme brauchen Futter – geben Sie es ihnen durch hochwertige, zitierbare Ressourcen.
Top-zitierte Seiten finden und Content-Lücken schließen
KI-Systeme zitieren nicht zufällig – sie referenzieren authoritative Quellen, die tief, umfassend und vertrauenswürdig sind. Ihre Aufgabe: Herausfinden, welche Content-Pieces von Wettbewerbern häufig zitiert werden und warum.
Meistzitierte Inhalte identifizieren
Methode 1: Direkte Quellenangaben in KI-Antworten
Tools wie Perplexity zeigen explizit Quellen. Tracken Sie über Ihre Query-Sets hinweg, welche URLs am häufigsten referenziert werden.
Methode 2: Reverse Engineering via Google Search
Da viele KI-Modelle auf Web-Daten trainiert sind oder live crawlen, korreliert oft: Was bei Google top rankt = Was KI wahrscheinlich kennt/zitiert. Analysieren Sie die Top 10 Rankings für Ihre Kern-Keywords und identifizieren Sie Content-Formate und Tiefe.
Methode 3: Backlink-Analyse als Proxy
Highly-linked Content ist oft auch highly-cited. Nutzen Sie Ahrefs, um die meistverklinten Seiten von Wettbewerbern zu finden:
Site Explorer → competitor.com → Best by Links
Content-Gap-Analyse durchführen
Sobald Sie die Top-Content-Pieces von Wettbewerbern kennen, fragen Sie sich:
- Haben wir vergleichbaren Content zu diesem Thema?
- Ist unser Content genauso tiefgehend und umfassend?
- Welche einzigartigen Insights bringen Wettbewerber, die wir nicht haben?
- Welche Content-Formate nutzen sie? (Guides, Tools, Daten-Studien, Interaktive Rechner)
Actionable Content-Strategie ableiten
Priorisieren Sie Content-Erstellung basierend auf:
- Impact: Wie oft wird zu diesem Thema gefragt?
- Feasibility: Haben wir die Expertise, um hier 10x besseren Content zu schaffen?
- Competitive Intensity: Wie stark ist der existierende Wettbewerber-Content?
Schneller Erfolg: Identifizieren Sie Themen, bei denen Wettbewerber nur oberflächliche Inhalte haben. Erstellen Sie den umfassendsten, best-recherchierten Beitrag dazu – mit Daten, Fallstudien und interaktiven Elementen. KI-Systeme bevorzugen Tiefe.
Marken-Erwähnungen im Web vergleichen
KI-Systeme lernen aus dem Web. Je häufiger und positiver Ihre Marke im Web erwähnt wird, desto wahrscheinlicher wird sie in KI-Antworten auftauchen. Dieser Abschnitt fokussiert auf organische Reichweite – also Erwähnungen außerhalb Ihrer eigenen Website.
Werkzeuge für Marken-Erwähnungs-Tracking
Google Alerts
Kostenlos, einfach einzurichten. Erhalten Sie E-Mails, wenn Ihre Marke oder Wettbewerber im Web erwähnt werden.
Limitation: Nur neue Erwähnungen, keine historische Analyse.
Brand24 / Mention
Professionelle Überwachungs-Werkzeuge mit Stimmungsanalyse, Reichweiten-Kennzahlen und Wettbewerbs-Vergleich.
Preis: Ab ca. 50€/Monat
Ahrefs Content Explorer
Durchsuchen Sie Milliarden von Webseiten nach Keyword-Erwähnungen. Zeigt auch Backlinks und Social Shares.
Anwendungsfall: Finden Sie, wer über Wettbewerber schreibt, aber nicht über Sie.
BuzzSumo
Identifiziert die meist-geteilten Inhalte zu einem Thema. Perfekt, um virale Wettbewerber-Content zu finden.
Erkenntnis: Oft geteilte Inhalte = oft zitiert in KI-Trainingsdaten.
Quantitative vs. Qualitative Erwähnungs-Analyse
Quantitativ (Erwähnungshäufigkeit):
Wie viele Websites/Blogs/News-Artikel erwähnen Ihre Marke vs. Wettbewerber? Eine höhere Häufigkeit korreliert mit höherer KI-Sichtbarkeit.
Qualitativ (Erwähnungs-Autorität):
Eine Erwähnung in der New York Times wiegt schwerer als ein Nischen-Blog. Bewerten Sie Erwähnungen nach:
- Domain Authority (Ahrefs DR, Moz DA)
- Traffic der erwähnenden Seite
- Relevanz zur Zielgruppe
- Sentiment (positiv/neutral/negativ)
🎯 Strategischer Schritt:
Identifizieren Sie hochautoritäre Websites, die Wettbewerber erwähnen, aber nicht Sie. Bieten Sie diesen gezielt Gastbeiträge, Interviews oder Daten-Studien an. Eine einzige Erwähnung auf einer DR 85+ Seite kann Ihre KI-Sichtbarkeit spürbar verbessern.
Erkenntnisse mit Stakeholdern teilen
Datenanalyse ohne Aktion ist wertlos. Der letzte Schritt ist, Ihre KI-Sichtbarkeits-Erkenntnisse so aufzubereiten, dass Entscheider (Geschäftsführung, Marketing-Teams, Content-Teams) sie verstehen und danach handeln können.
Zusammenfassung für Führungskräfte erstellen
Zielgruppe: Geschäftsführung und Führungskräfte, die keine Zeit für 50-seitige Berichte haben.
Format: 1-2 Seiten mit:
- 1 Kern-Kennzahl: "Unsere KI-Sichtbarkeit liegt 34% unter Marktführer X"
- 2 Top 3 Lücken: Wo sind die größten Lücken?
- 3 Top 3 schnelle Erfolge: Wo können wir mit wenig Aufwand viel gewinnen?
- 4 Budget/Ressourcen-Bedarf: Was brauchen wir, um aufzuholen?
Interaktive Dashboards für Teams
Zielgruppe: Content-Teams, SEO-Manager, Product Marketing.
Erstellen Sie ein Dashboard (Looker Studio, Tableau, Excel mit Pivot-Tables), das monatlich aktualisiert wird und zeigt:
- KI-Sichtbarkeits-Trend über Zeit (steigend/fallend?)
- Sichtbarkeitsanteil nach Themen
- Top-performende Inhalte (was wird am häufigsten zitiert?)
- Wettbewerber-Benchmarks
Handlungsempfehlungen priorisieren
Nutzen Sie ein Prioritäts-System (Wirkung, Sicherheit, Einfachheit) um Maßnahmen zu bewerten:
| Maßnahme | Wirkung | Sicherheit | Einfachheit | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Ultimativen Backlink-Guide schreiben | 9 | 8 | 6 | 7.7 |
| Gastbeiträge auf DR 70+ Sites | 8 | 7 | 4 | 6.3 |
| Interaktiven SEO-Rechner entwickeln | 7 | 6 | 3 | 5.3 |
Priorisieren Sie Maßnahmen mit hohem Gesamt-Score für maximale Wirkung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist KI-Sichtbarkeit und warum ist sie wichtig?
KI-Sichtbarkeit beschreibt, wie oft und in welchem Kontext KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Perplexity Ihre Marke in Antworten erwähnen. Im Gegensatz zu traditionellem SEO (Google-Rankings) geht es bei KI-Sichtbarkeit um die Präsenz in KI-generierten Antworten. Dies wird zunehmend wichtiger, da viele Nutzer Informationen nicht mehr über Suchmaschinen, sondern direkt über KI-Assistenten abrufen.
Welche Werkzeuge brauche ich für KI-Sichtbarkeits-Tracking?
Für eine grundlegende Analyse benötigen Sie: (1) Zugang zu mehreren KI-Systemen (ChatGPT, Claude, Perplexity), (2) Ein Spreadsheet-Tool zur Datenerfassung, (3) Optional: SEO-Tools wie Ahrefs oder SEMrush für Backlink- und Content-Analyse, (4) Brand Monitoring Tools wie Brand24 oder Mention für Web-Erwähnungen. Fortgeschrittene Teams nutzen zusätzlich BI-Tools wie Looker Studio für automatisierte Dashboards.
Wie oft sollte ich KI-Sichtbarkeit messen?
Für die meisten Unternehmen empfiehlt sich eine monatliche Messung. Führen Sie Ihre standardisierten Fragen-Sets durch und verfolgen Sie Veränderungen über Zeit. Bei aktiven Content-Marketing-Kampagnen oder nach größeren Updates können auch wöchentliche Stichproben sinnvoll sein. Wichtig: Nutzen Sie konsistente Fragen über Zeit, um Trends valide zu messen.
Unterscheiden sich KI-Sichtbarkeits-Strategien zwischen B2B und B2C?
Ja, deutlich. B2B-Marken profitieren besonders von Meinungsführerschaft, Whitepapers und detaillierten Fach-Leitfäden, da KI-Systeme diese bei komplexen Fachfragen präferieren. B2C-Marken sollten auf Bewertungs-Plattformen, Vergleichs-Inhalte und FAQ-Seiten setzen. Im B2B-Bereich ist der Sichtbarkeitsanteil bei Nischen-Themen entscheidender, während B2C mehr auf Erwähnungshäufigkeit in populären Kategorien fokussiert.
Kann ich KI-Sichtbarkeit direkt beeinflussen oder nur passiv messen?
Sie können KI-Sichtbarkeit aktiv beeinflussen! Die Haupthebel sind: (1) Erstellen Sie tiefgehende, zitierfähige Inhalte (Studien, umfassende Leitfäden), (2) Erhöhen Sie Ihre Präsenz auf hochautoritativen Websites (Gastbeiträge, Interviews), (3) Optimieren Sie für strukturierte Daten (Schema.org), (4) Bauen Sie Marken-Erwähnungen auf relevanten Websites auf, (5) Publizieren Sie Original-Forschung und Daten, die andere zitieren wollen. KI-Sichtbarkeit ist keine Black Box – Content-Strategie funktioniert!
Was ist ein guter KI-Sichtbarkeitsanteil als Benchmark?
Das hängt stark von Ihrer Branche ab. In kompetitiven Märkten (z.B. SEO-Tools, CRM-Software) ist ein Sichtbarkeitsanteil von 15-20% bereits sehr stark. In Nischenmärkten können führende Marken 40-50%+ erreichen. Wichtiger als absolute Zahlen sind Trends: Steigt Ihr Sichtbarkeitsanteil über Zeit? Und strategische Themen: Lieber 30% Sichtbarkeitsanteil bei 3 hochrelevanten Themen als 5% bei 20 unwichtigen Themen.
Wie gehe ich mit negativen Erwähnungen in KI-Antworten um?
Analysieren Sie zunächst: Ist die Kritik faktisch korrekt? Falls ja, adressieren Sie das Problem im Produkt/Service und kommunizieren Sie die Verbesserung proaktiv (Blogposts, Changelog, Case Studies). Wenn die Kritik veraltet oder falsch ist, publizieren Sie aktuellen Content, der die Fakten klarstellt. KI-Systeme lernen kontinuierlich – frischer, akkurater Content kann alte Narrative überschreiben. Ignorieren Sie negative Mentions nie – sie verschwinden nicht von allein.
Welche Inhalts-Formate funktionieren am besten für KI-Sichtbarkeit?
Besonders effektiv sind: (1) Umfassende Leitfäden (3.000+ Wörter zu einem Kernthema), (2) Original-Studien mit Daten, (3) Vergleichs-Inhalte ("X vs. Y"), (4) Schritt-für-Schritt-Anleitungen, (5) FAQ-Seiten, die häufige Fragen beantworten, (6) Glossare und Definitionen. Der Schlüssel: Tiefe statt Breite. Ein extrem umfassender Artikel wird häufiger zitiert als 10 oberflächliche Beiträge.
Wie lange dauert es, bis sich KI-Sichtbarkeit verbessert?
Das variiert je nach KI-System. Bei Systemen mit Web-Zugriff (Perplexity, Bing Chat) können neue Content-Pieces innerhalb von Tagen bis Wochen auftauchen. Bei Modellen mit fixen Training-Daten kann es Monate dauern, bis Updates greifen (z.B. bei GPT-Modellen zwischen Major-Releases). Langfristige Content-Strategie ist entscheidend – rechnen Sie mit 3-6 Monaten für messbare Verbesserungen bei konsistenter Umsetzung.
Sollte ich meine traditionelle SEO-Strategie zugunsten von KI-Sichtbarkeit aufgeben?
Absolut nicht! KI-Sichtbarkeit und traditionelles SEO sind komplementär, nicht konkurrierend. Viele Best Practices überschneiden sich: hochwertige Inhalts-Erstellung, Backlink-Aufbau, technisches SEO, E-E-A-T. Die gute Nachricht: Inhalte, die für Google-Rankings optimiert sind, funktionieren oft auch gut in KI-Antworten. Sehen Sie KI-Sichtbarkeit als zusätzlichen Kanal, nicht als Ersatz. Eine integrierte Strategie, die beide Bereiche adressiert, ist optimal.
Bereit, Ihre AI Visibility zu steigern?
Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, wie Ihre Marke in KI-Systemen abschneidet und eine Strategie entwickeln, um Ihre Wettbewerber zu überholen.
📞 04131 927 948 0 | ✉️ info@ki-seo.marketing